Karatschi
Karatschi ist die größte Stadt in Pakistan. Weltweit gesehen ist Karatschi die drittgrößte Stadt auf der Welt - und sie wächst schnell. In der Stadt leben rund 13 Millionen Menschen - genaue Zahlen sind schwer zu bekommen, da viele der Menschen in den Slums der Stadt leben. Als Wirtschafts-, Handels- und Produktionszentrum und ebenfalls als bedeutendster Hafen von Pakistan ist Karatschi aus der Wirtschaft von Pakistan nicht wegzudenken. Die Stadt ist gegründet am westlichen Rand des Mündungsdelta des Indus. Hier fließt der große asiatische Fluss Indus ins Arabische Meer. Durch die Stadt selbst fließen zwei weitere Flüsse: Der Malir vom Nordosten her in das Stadtzentrum von Karatschi, der Liari fließt einmal quer vom Norden in den Süden.
Karatschi ist die größte Stadt in der Islamischen Republik Pakistan. Bis 1959 war Karatschi auch die Hauptstadt des Landes und wurde dann von Islamabad als Hauptstadt abgelöst. Karatschi befindet sich am Mündungsdelta des Indus, der an dieser Stelle ins Arabische Meer mündet. In Karatschi befinden sich sehr viele Hotels, was unter anderem daran liegt, dass Karatschi mit knapp 13 Millionen Einwohnern eine der größten Städte auf der Welt ist.
Karatschi ist allein schon auf Grund seiner Größe ein Schmelztiegel und eine pulsierende Metropole. Neben Hotels von so gut wie jeder bedeutenden internationalen Hotelkette gibt es in Karatschi für den Besucher unzählige Sehenswürdigkeiten zu entdecken: Neben Sehenswürdigkeiten aus der Antike sind in Karatschi auch viele Hinterlassenschaften aus der britischen Kolonialzeit zu sehen, wie zum Beispiel die „Frere Hall“ Sie wurde im Jahr 1865 in Gedenken an Henry Bartle Edward Frere, einem britischen Förderer von Karatschi, im britischen Kolonialstil gebaut. Die Frere Hall befindet sich im Stadtzentrum von Karatschi unweit der amerikanischen Botschaft und ganz in der Nähe des Hotels Marriott.
Freunde von Kunst und Kultur finden neben dem Nationalmuseum, dem Mohatta Palastmuseum, dem pakistanischen Luftwaffenmuseum sowie dem pakistanischen Marinemuseum viele weitere Museen, die die Geschichte von Karatschi, Pakistan und Südasien dokumentieren. Im Nationalmuseum finden sich viele Exponate der Induskultur und Ausstellungsstücke aus der buddhistischen und islamischen Kultur wie zum Beispiel Exponate aus der buddhistischen Gandhara-Ära, die sich um 500 vor Christus auf ihrem Höhepunkt befand. Auch die jüngere Geschichte der Region ist in diesem Museum dokumentiert. Zu den weiteren interessanten Museen von Karatschi zählen das Karachi Expo Centre und das Aga Khan-Museum.
Zu den meistbesuchtesten Sehenswürdigkeiten von Karatschi gehört das Mausoleum des Gründers von Pakistan: Das Mazar-e-Quaid ist die Grabstätte von Mohammed Ali Jinnah und wurde ganz aus weißem Marmor erbaut. Zu dem Mausoleum gehört ein Park, aus dem die Grabstätte nachts durch starke Scheinwerfer angestrahlt wird. Die Touristen, die in den Hotels in Karatschi absteigen, besuchen das Mausoleum vor allen Dingen zur Wachablösung, die dreimal am Tag stattfindet. Diese Zeremonie gehört zu den beliebtesten Fotomotiven bei den Touristen in Karatschi.
Von der britischen Kolonialzeit zeugen neben der Frere Hall zudem die Kirchen das St. Joseph's Convent, Trinity Church , St. Patrick's Cathedral und die St. Anthony's Church.
Karatschi ist nicht gerade das, was man ein klassisches Reiseziel nennt. Nur wenige Touristen aus dem Ausland verirren sich in die gigantische Stadt. Wer trotzdem zum Beispiel auf einer Weltreise in Karatschi vorbeischaut, der erlebt eine lebendige Metropole mit großen Gegensätzen.